Tiergestützte Pädagogik

Die tiergestützte Pädagogik ist ein Prozess, in dem ein Tier positiv in das Leben einer Person einwirkt. Tiere geben direkte Rückmeldung auf das menschliche Verhalten. Sie bewerten nicht. Viele Menschen stoßen in ihrem Leben oft auf Ablehnung, sei es auf Grund ihres Aussehens, eines Sprachfehlers oder sonstiger Auffälligkeiten. Ein Tier akzeptiert einen Menschen so wie er ist. Äußerlichkeiten bedeuten ihm nichts. Durch den positiven Umgang mit Tieren wird das Selbstbewusstsein gestärkt. Somit bieten sich den Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen neue Möglichkeiten, mit Hilfe eines Tieres weitere Entwicklungsschritte zu machen, die ohne die Mithilfe des Tieres langsamer oder gar nicht möglich gewesen wären. Es gilt dann, diese positiven Erfahrungen, die in der Arbeit mit Tieren gemacht wurden, auf andere Bereiche des Lebens zu übertragen. Weiterhin wird durch das Zusammensein mit Tieren das Annehmen von Anders-Sein, und somit Empathie und Beziehungsfähigkeit eingeübt.

Bei allen positiven Eigenschaften der Tiere muss jedoch immer bedacht werden, daß das Tier den Pädagogen / Therapeuten nicht ersetzen kann! Das Tier übernimmt hier eine unterstützende und helfende Funktion unter der fachgerechten Anleitung eines ausgebildeten Pädagogen / Therapeuten im Rahmen eines Förder- oder Hilfeplans.

Der Einsatz von Hunden z.B. im Rahmen einer Erziehungsbeistandschaft erzielt gerade bei Kindern und Jugendlichen mit Bindungsängsten, Beziehungsstörungen, autistischen Zügen, Depressionen und vielen anderen Bereichen ungeahnte Erfolge!!!!