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Teilstationäre Verselbstständigung Haus Ohana

Leitung Haus Ohana

Patrick Kretschmer

Patrick Kretschmer

Leitung Haus Ohana

Seit Oktober 2021 verstärkt Patrick Kretschmer das Team des HdA ím Rahmen des Dualen Studiums Soziale Arbeit. Danach arbeitete er als Fachkraft mit dem Bachelor in Sozialer Arbeit weiterhin im Team des HdAs.
Nach einer Einarbeitungszeit als stellvertretende Leitung im Haus Ohana übernimmt er zum 01.04.2026 die Leitung dort.

Delia Riemer

Delia Riemer

Stellvertretung Haus Ohana

Delia Riemer ist seit dem 1. August 2026 bei JaZZ tätig. Sie hat Erziehungswissenschaften studiert und das Studium mit dem Abschluss Bachelor of Arts abgeschlossen. Berufliche Erfahrungen sammelte sie sowohl im Allgemeinen Sozialen Dienst als auch in der stationären Kinder- und Jugendhilfe. Begleitet wird Frau Riemer von ihrem Hund Frodo, der sie auch im beruflichen Alltag unterstützt.

Das Angebot im Überblick

Die teilstationäre Verselbstständigung im Haus Ohana richtet sich an
Jugendliche und junge Erwachsene, die auf dem Weg in ein eigenständiges
Leben noch intensive Unterstützung benötigen.

Ziel des Angebots ist es, Selbstständigkeit schrittweise in einem
geschützten und verlässlichen Rahmen zu entwickeln. Die Betreuung erfolgt
durch regelmäßige persönliche Kontakte, eine 24-Stunden-Rufbereitschaft
sowie eine gemeinsam abgestimmte Ziel- und Hilfeplanung.

Die jungen Menschen werden unter anderem bei Behördenkontakten,
Finanzangelegenheiten, Antragstellungen, der Haushaltsführung,
der Alltagsorganisation sowie bei schulischer und beruflicher Orientierung
unterstützt. Die individuellen Schwerpunkte werden gemeinsam im
Hilfeprozess festgelegt.

Für das Angebot stehen mehrere möblierte Wohnungen in
Wohngemeinschaften zur Verfügung. Die eigenen Wohnbereiche können von
den jungen Menschen individuell gestaltet werden.


Zielgruppe

Das Angebot richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die
perspektivisch in eine eigenständige Wohn- und Lebensform wechseln sollen
und während der Verselbstständigungsphase eine intensive pädagogische
Begleitung benötigen.


Mögliche Ausgangssituationen

  • Ein dauerhaftes Wohnen im elterlichen Haushalt ist nicht möglich.
  • Der Übergang aus einer Pflegefamilie in ein selbstständiges Leben steht bevor.
  • Der Wechsel aus einer stationären Jugendhilfeeinrichtung in eine eigenständige Wohnform wird vorbereitet.

Zugangsvoraussetzungen

  • Mindestalter von 16 Jahren
  • Hilfeplanung durch das zuständige Jugendamt
  • Grundlegende emotionale Stabilität
  • Bereitschaft zur aktiven Mitwirkung im Hilfeprozess
  • Bei psychischen Erkrankungen eine gesicherte fachärztliche oder therapeutische Anbindung

Unterstützung im Alltag

Im Mittelpunkt steht der Aufbau alltagspraktischer, persönlicher und
sozialer Selbstständigkeit. Die jungen Menschen werden schrittweise an
eine eigenverantwortliche Lebensführung herangeführt.

  • Organisation des eigenen Haushalts
  • Umgang mit Geld, Konten und laufenden Kosten
  • Kontakt zu Behörden und Unterstützung bei Antragstellungen
  • Gesundheitsfürsorge und Wahrnehmung notwendiger Termine
  • Ernährung, Einkauf und Versorgung
  • Aufbau einer verlässlichen Tagesstruktur
  • Schulische, berufliche und persönliche Orientierung
  • Aufbau und Pflege eines tragfähigen sozialen Netzwerks

Zielsetzung

Ziel ist es, die jungen Menschen zu befähigen, ihren Alltag zunehmend
eigenständig zu organisieren, Verantwortung für das eigene Leben zu
übernehmen und tragfähige Entscheidungen zu treffen.

Gemeinsam werden schulische oder berufliche Perspektiven entwickelt und
abgesichert. Ebenso werden persönliche Ressourcen gestärkt und
verlässliche soziale Kontakte aufgebaut.

Nach Abschluss der Maßnahme sollen die jungen Menschen möglichst sicher
und selbstständig in einer eigenen Wohn- und Lebensform zurechtkommen.


Rechtsgrundlage

§ 34 in Verbindung mit § 41 SGB VIII

Einblicke in die Wohnungen