Interview mit Lars Bosselmann

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Interview mit Lars Bosselmann – Gründer des Trägers JaZZ

Frage: Hallo Lars, Du hast den Träger JaZZ im Jahr 2010 gegründet. Wie kam es dazu?

Lars Bosselmann:
Der Weg zur Gründung von JaZZ war nicht gerade geradlinig. Ursprünglich war bei mir sogar
eine Laufbahn als Berufssoldat angedacht. Danach habe ich eine umweltschutztechnische
Ausbildung gemacht und auch als Tennistrainer gearbeitet. Erst später hat sich mein Weg in
Richtung Jugendhilfe entwickelt. Nach meiner Ausbildung und verschiedenen Anstellungen in
diesem Bereich kam irgendwann der Gedanke, etwas Eigenes auf die Beine zu stellen.

Frage: Das heißt, Du warst schon vor JaZZ selbstständig tätig?

Lars Bosselmann:
Ja, etwa 2005 habe ich mithilfe des Zuschusses für eine sogenannte „Ich-AG“ meinen ersten
Träger gegründet. Parallel dazu war ich noch 20 Stunden pro Woche im Bereich der
Schulverweigerung tätig und habe an einigen Nachmittagen Tennistraining gegeben. In dieser
Zeit haben mich zwei Kollegen gefragt, wie ich es schaffe, mit einer 20-Stunden-Stelle meinen
Lebensunterhalt zu sichern. Daraus entstand ein Gespräch über meine Selbstständigkeit – und
schließlich die Idee, gemeinsam etwas im Bereich Jugendhilfe zu gründen. So wurde JaZZ ins
Leben gerufen.

Frage: Und wie entwickelte sich die Zusammenarbeit?

Lars Bosselmann:
Nach kurzer Zeit zeigte sich, dass die Zusammenarbeit aufgrund der örtlichen Distanz auf
Dauer schwierig war. Also habe ich JaZZ zunächst alleine weitergeführt. 2014 kam Thorsten
Kühn dazu, der bereits 2011 mit einem Minijob im Träger angefangen hatte – übrigens fand sein
Vorstellungsgespräch damals nicht in einem Büro statt, sondern an seinem damaligen
Arbeitsplatz, einer Schule. In den Anfangsjahren gab es viele Gespräche in Küchen von
Bewerbern oder auch bei mir zu Hause – das war eine ganz andere Zeit, sehr familiär. Sicher
war das auch der Tatsache geschuldet, dass ich noch gar kein Büro hatte..smile.
Mit Thorsten entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit: vom Minijob über eine Vollzeitstelle
bis hin zur anteiligen Trägerleitung. Wer JaZZ kennt, weiß, dass das bis heute so geblieben ist.

Frage: Was zeichnet JaZZ als Arbeitgeber besonders aus?

Lars Bosselmann:
Ich denke, eines unserer größten Merkmale ist Beständigkeit. Viele Kolleginnen und Kollegen

sind schon seit Jahren bei uns und haben sich mit uns weiterentwickelt. Aus einer kleinen Idee
ist inzwischen ein großer Trägerverbund geworden – mit über 150 Mitarbeitenden, sechs
stationären Einrichtungen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und einem ambulanten
Bereich, der von Schulbegleitung über Frühförderung bis zur sozialpädagogischen Familienhilfe
ein breites Angebot abdeckt.

Frage: Was war Dein Antrieb, einen eigenen Träger zu gründen?

Lars Bosselmann:
Der Wunsch, etwas Gutes zu tun. Ich wollte die Jugendhilfe mit eigenen Vorstellungen
gestalten – in dem Rahmen, den man hat. Wir wollen unserem Leitbild gerecht werden, unsere
Werte leben und weiterentwickeln.
Wenn mir vor 15 Jahren jemand gesagt hätte, dass wir heute über 150 Mitarbeitende und mehr
als 250 Klientinnen und Klienten betreuen, hätte ich das nie geglaubt. Man wächst mit seinen
Aufgaben, trifft Entscheidungen – manche richtig, manche vielleicht weniger beliebt –, aber
immer im Sinne des Trägers.
Gerade in den ersten Jahren war die Belastung enorm – es gab Tage, an denen ich nur alle
zwei Tage eine Nacht geschlafen habe. Das war eine intensive Zeit, aber ich konnte sie durch
Sport gut kompensieren. Jeder, der mich kennt, weiß um den Drang, den ich zur Bewegung
habe. Von Kollegen höre ich häufig, dass ich wie ein Hamster im Laufrad bin. Und ich nehme
das als Positiv wahr. Stillstand ist für mich in allen Bereichen schwer zu ertragen.
Auch wenn es auch heute oft zwischen 60 und 80 Stunden pro Woche sind, fühlt sich diese
Belastung selten so an, denn was kann eine größere Motivation sein, als zu sehen, was alles
bewegt werden kann. Ich bin nun seit 15 Jahren täglich in den Themen des Trägers – egal, wo
ich bin. Und das nicht aus Pflichtgefühl, sondern weil es mir Spaß macht und ich sehe, wie
sinnvoll und wirksam all das ist, was wir mit JaZZ erreichen können.
Unterschriften unter Arbeitsverträge verursachen immer wieder Gänsehaut – im Wissen der
Verantwortung, die man übernimmt.
Und sicher muss es den Punkt geben, an dem es JaZZ ohne mich geben wird. Durch die
Vielzahl der tollen Mitarbeiter ist mir aber nicht bange. Niemand ist unersetzlich

Frage: Gibt es ein Motto, das Dich auf Deinem Weg begleitet?

Lars Bosselmann:
Ja, eines meiner Lieblingszitate ist:
„Wir können nicht beeinflussen, wie die Wellen brechen,
aber wir können beeinflussen, wie wir sie nehmen.“

Das beschreibt ganz gut, wie ich bei JaZZ oder auch in meinem Leben Dinge angehen möchte:
flexibel, lösungsorientiert und mit viel Herzblut.

Frage: Was macht JaZZ heute aus Deiner Sicht besonders?

Lars Bosselmann:
Definitiv die kurzen Wege. Wir können schnell auf Anregungen, Fragen oder Probleme
reagieren. Diese direkte und unkomplizierte Kommunikation macht uns stark – und
unterscheidet uns von vielen größeren Trägern. Außerdem nutzen wir gezielt die Ressourcen
und Ideen, die Mitarbeitende mit einbringen, wodurch sich der Träger immer breiter aufstellt.

Frage: Und wie blickst Du in die Zukunft?

Lars Bosselmann:
Zukunft ist nicht vorhersehbar, aber gestaltbar. Der Leitspruch von JaZZ.
Wir sind immer offen für neue Projekte, Ideen und Verbesserungen. Unser Ziel ist es, die
Qualität unserer Arbeit stetig zu erhöhen und unsere Welt jeden Tag ein Stück besser zu
machen – auch über die Jugendhilfe hinaus.
Neben Thorsten Kühn in der Trägerleitung konnten wir mit Elsbeth Schliestedt und Andreas
Hartmann weitere komplett JaZZ gegenüber Loyale Kollegen in der Trägerleitung gewinnen.
Elsbeth ist zudem auch als stationäre Koordination im Einsatz. Beide sind weitere wichtige
Säulen für die dauerhafte Ausrichtung von JaZZ. Aber letztlich ist jeder, der bei JaZZ arbeitet
oder den Träger unterstützt, ein wichtiger Teil des Ganzen. Alle zusammen bilden die Grundlage
für die Qualität und Anerkennung, für die JaZZ steht. Dafür ein großes Dankeschön an alle, die
diese Loyalität mit dem Träger leben.
Aktuell beschäftigen wir uns intensiv mit Themen wie Nachhaltigkeit, regionalem und
unverpacktem Einkaufen, Tierschutzprojekten und sogar einem eigenen Verein – den JaZZ
Tierfreu(n)den, den wir gerade gegründet haben.

Frage: Was bedeutet JaZZ für Dich persönlich?

Lars Bosselmann:
JaZZ ist für mich mehr als nur Jugendhilfe. Es ist ein Stück meines Lebenswegs, meiner
Identität. Und vielleicht sage ich das zu selten – aber ich bin wirklich stolz auf das, was daraus
entstanden ist.
Der Gedanke, dass so vieles ohne diese Gründung gar nicht existieren würde, ist ein
seltsames, aber zugleich wunderschönes Gefühl. Wie viele Menschen würde ich selbst gar
nicht kennen – und wie viele hätten sich ohne JaZZ vielleicht nie begegnet? Wenn man daran
denkt, wie viele Freundschaften, gemeinsame Projekte oder einfach schöne Momente dadurch
entstanden sind, erfüllt das mit echtem Stolz und Dankbarkeit.

Natürlich gab es auch Begegnungen, die nicht für alle Seiten gleich gut waren – das bleibt wohl
nicht aus. Doch sie sind klar in der Minderheit. Überwiegen tun all die Verbindungen, die
gewachsen sind, inspiriert haben und das Leben vieler bereichert haben. Und genau das macht
das Ganze so besonders.

Frage: Gibt es sonst noch etwas was man über dich wissen sollte?

Nein, und genau das ist glaube ich auch etwas in der Einfachheit, was es trifft. Alleine in diesem
Interview erfährt man schon mehr , als viele überhaupt wissen oder wussten.
Frage: Zum Abschluss – möchtest du noch etwas mitteilen?
Lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass die Welt jeden Tag ein Stück besser
wird.
Was uns ausmacht, sind nicht nur die Summe der Erfahrungen, die wir erleben,
sondern auch die Summe der Taten, die wir vollbringen.
Darauf können wir und andere zurückblicken.

Unabhängig von schon ersten direkt unterstützten Projekten möchten wir uns auch als Verein (hoffentlich in Zukunft auch als e.V.) engagieren.
Dazu haben wir am 09.10.2025 den Verein JaZZ Tierfreu(n)de gegründet:  JaZZ Tierfreu(n)de – ein weiterer Schritt sozialer Verantwortung!

Mit unseren Engagement möchten wir insbesondere folgende Dinge umsetzen:

  • die Zusammenarbeit und Unterstützung von ausgesuchten Tierschutzvereinen und Organisationen des Tierschutzes, sowie Privatpersonen im In- und Ausland
  • durch finanzielle und materielle Mittel
  • Förderung von Kastrationsprojekten
  • Tiermedizinische Versorgung von Tieren im In-und Ausland
  • das Einrichten/Errichten und die Unterstützung von Pflegestellen, Tierheimen und tierheimähnlichen Einrichtungen im In- und Ausland für aufgenommene Tiere zur artgerechten Aufnahme, Versorgung, Betreuung und Vermittlung in ein endgültiges Zuhause
  • Verbreitung des Tierschutz Gedankens, durch Aufklärung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene
  • regelmäßige Reisen in Auffangstationen und Tierheime in verschiedenen Ländern, um die Verwirklichung der zuvor genannten Punkte zu unterstützen
  • Aufnahme, Pflege und Vermittlung von in Not geratenen Tieren im In- und Ausland
  • Aufklärungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Kooperation mit Tierheimen, Tierärzten und anderen Tierschutzorganisationen im In- und Ausland und die Durchführung von Veranstaltungen zur Förderung des Tierschutzgedankens
  • Nadine Bromberg und Jessica Marseille sind Hauptansprechpartnerinnen für die inhaltliche Arbeit.Bei Fragen kann man sich auch gerne an den Vorstand des Vereins wenden:
    Lars Bosselmann larsbosselmann@jazz2010.de
    Elsbeth Schliestedt elsbethschliestedt@jazz2010.de
    Thorsten Kühn thorstenkuehn@jazz2010.deWeitere Informationen folgen in Kürze!Die 7 Gründungsmitgleider beim Unterschreiben der Satzung und des Gründungsprotokolls

    Gründungsfoto JaZZ Tierfreu(n)de – ein weiterer Schritt sozialer Verantwortung!

Was ensteht denn da: ein Weidentipi im HDP -> Folgt uns auf Instagramm…

 

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Garten der Sinne - Erster Bauabschnitt
Garten der Sinne - Regenpause
Garten der Sinne - Fertig für heute

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Am 01. Mai kam Lena Tolle neu zu uns zu JaZZ.
Lena stellt sich hier selber mit einigen Worten vor:
Ich bin gelernte Industriekauffrau und seit 2022 als Jumping-Fitness-Trainerin für Erwachsene und Kinder im Sportverein aktiv. Bewegung, Teamgeist und Motivation stehen für mich dabei im Mittelpunkt.

Meine große Liebe gilt der Natur und den Tieren – deshalb freue ich mich besonders auf meine Tätigkeit im Bereich der Nachhaltigkeit und dem Tierschutz. Mir ist es ein Herzensanliegen, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wichtig unsere Umwelt für uns alle ist.

Ich bin überzeugt: Stück für Stück – gemeinsam – können wir viel erreichen.
Mein Motto: Erhalten, was uns erhält

In diesem Rahmen freuen wir uns eine gelinde und gute gemeinsame Kooperation. Vieles ist vorstellbar, wenig auszuschließen…
Lena lernt erst einmal alle Häuser und die jungen Menschen kennen, entwickelt mit dem stationären und ambulanten Bereich Ideen. Die erste Idee wurde schon umgesetzt mit der Teilnahme an einem Flohmarkt in Bücken mit 8 jungen Menschen, siehe Instagram :

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und hier

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Wir suchen Dich!

Du bist auf der Suche nach einem Job?
Wir sind auf der Suche vielleicht nach Dir
Wohngruppe mit 4 Plätzen
Beschreibung der Bedingungen
Jetzt bewerben


Hier direkt zum Bewerbungsformular


Auf der Suche nach einer Stelle in einem neuen pädagogischen Projekt?
Von Anfang mitgestalten können?
Mit fairen Arbeitsbedingungen?
Vielleicht ist dann unsere neue Kleinstwohngruppe mit 4 Plätzen in Zukunft genau das richtige für dich!
Denn wir suchen Pädagogen:innen, die Lust auf Herausforderung haben, in einer gemeinsam gestaltbaren Arbeit, in der auch die Erfolgserlebnisse nicht zu kurz kommen sollen.


Der Rahmen:
– Stellen in Teil-und Vollzeit
– Tarif des AG-VPKS
– Keine 24h Dienste
– Regelmäßige Supervision und Dienstbesprechungen
– Wir versprechen nicht alles geht, aber versuchen vieles!
– Wir arbeiten auf Augenhöhe und duzen uns Alle, denn nur gemeinsam können wir was bewegen

Falls du Interesse hast, bewirb dich ruhig mit einer kurzen Email und einem Lebenslauf bei uns.

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Leitungsfortbildung bei JaZZ:


Es war

– Intensiv
– Humorvoll
– Offen
– Kommunikativ


Wir haben gearbeitet zu Themen wie

– innere und äußere Kommunikation
– zielorientierte Gesprächsführung
– Mein Sein und Mein Wirken


Danke an Euch
Nicole, Nadine, Philipp, Amelie, Katharina, Janina, Elli, Sofia, Marieke, Juliana, Timo, Mirabelle, Diana, Andreas und Gina

Und natürlich an Mael Saugy und Timo Diehl (Referenten)

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Du möchtest mehr zu unseren Teams wissen: dann schau hier!

Themeninput Leitungsfortbildung bei JaZZ

Fortbildungen für Leitungsrollen im Bereich Kommunikation sind entscheidend, um Führungskräfte in ihrer Rolle zu stärken und die Effektivität ihrer Kommunikation zu verbessern. In einer zunehmend komplexen und dynamischen Arbeitswelt ist die Fähigkeit, klar und empathisch zu kommunizieren, unerlässlich. Diese Fortbildungen bieten nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Werkzeuge, um Kommunikationsstrategien zu entwickeln und anzuwenden.

Ein zentraler Aspekt dieser Fortbildungen ist die Förderung von Kommunikationskompetenzen. Dazu gehören aktives Zuhören, das Formulieren klarer Botschaften und das Geben sowie Empfangen von konstruktivem Feedback. Führungskräfte lernen, wie sie ihre Kommunikationsstile an verschiedene Situationen und Teamdynamiken anpassen können. Dies ist besonders wichtig, um Missverständnisse zu vermeiden und ein positives Arbeitsklima zu schaffen.

Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Schulung in Konfliktmanagement. In jeder Organisation können Konflikte auftreten, und die Fähigkeit, diese konstruktiv zu lösen, ist für Führungskräfte von großer Bedeutung. Fortbildungen bieten Techniken und Methoden, um Konflikte frühzeitig zu erkennen und sie durch offene Kommunikation und Mediation zu lösen.

Darüber hinaus wird in diesen Fortbildungen oft auf die Bedeutung von nonverbaler Kommunikation eingegangen. Körpersprache, Mimik und Gestik spielen eine entscheidende Rolle in der zwischenmenschlichen Kommunikation. Führungskräfte lernen, wie sie ihre eigene nonverbale Kommunikation bewusst einsetzen und die Signale anderer richtig deuten können.

Ergebnis:

Insgesamt tragen Fortbildungen im Bereich Kommunikation dazu bei, die Führungskompetenzen zu erweitern, das Teamklima zu verbessern und die Zusammenarbeit zu fördern. Sie sind ein wertvolles Investment in die persönliche und berufliche Entwicklung von Führungskräften und somit auch in den Erfolg der gesamten Organisation.

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JaZZ bei den Campustagen an der Polizeiakademie in Nienburg:
Wir haben teilgenommen an den Campustagen der Polizeiakademie in Nienburg und zwei Workshops im Rahmen der Täterberatung „Häusliche Gewalt“ gegeben.
Hintergründe und Methoden waren Inhalte, aber auch Austausch und der Appell:
Täterarbeit ist aktive Opferarbeit!

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Input zum Thema:
Täterberatung bei häuslicher Gewalt ist ein wichtiger Bestandteil der Prävention und Intervention in Fällen von Gewalt in engen Beziehungen. Ziel dieser Beratungsangebote ist es, die Täter zu erreichen, ihre Verhaltensmuster zu reflektieren und langfristige Veränderungen herbeizuführen. Häusliche Gewalt betrifft nicht nur die Opfer, sondern hat auch tiefgreifende Auswirkungen auf die gesamte Familie und das soziale Umfeld.

Die Täterberatung basiert auf der Annahme, dass Gewalt ein erlerntes Verhalten ist, das durch verschiedene Faktoren wie soziale, kulturelle und individuelle Einflüsse geprägt wird. In der Beratung werden die Täter dazu angeregt, Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen und die zugrunde liegenden Ursachen ihrer Gewaltbereitschaft zu erkennen. Dies geschieht häufig in Gruppen- oder Einzelgesprächen, in denen die Teilnehmer ihre Erfahrungen teilen und voneinander lernen können.

Ein zentraler Aspekt der Täterberatung ist die Vermittlung von gewaltfreien Konfliktlösungsstrategien. Die Teilnehmer lernen, wie sie in stressigen Situationen angemessen reagieren können, ohne auf Gewalt zurückzugreifen. Zudem wird an der Verbesserung der Kommunikationsfähigkeiten gearbeitet, um Missverständnisse und Konflikte konstruktiv zu lösen.

Die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen, wie beispielsweise der Polizei, dem Jugendamt oder Frauenhäusern, ist ebenfalls von großer Bedeutung. Diese Vernetzung ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der Problematik und sorgt dafür, dass sowohl die Opfer als auch die Täter angemessen unterstützt werden.

Insgesamt ist die Täterberatung ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung häuslicher Gewalt. Sie trägt dazu bei, die Gewaltspirale zu durchbrechen und eine gewaltfreie Zukunft für alle Beteiligten zu fördern. Durch präventive Maßnahmen und gezielte Interventionen kann langfristig eine positive Veränderung in den betroffenen Familien erreicht werden.

Hier ein weiterer Artikel zum Thema Täterarbeit

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Demokratie wählen bei Bundestagswahl 2025!
JaZZ nimmt Stellung: Kinder- und Jugendhilfe braucht ein soziales Deutschland! Demokratie ist wichtig und erhaltenswert!

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Eigentlich ist es doch ganz leicht.

Losgehen, wählen und zwar demokratisch. Denn nur dann kann es gut weitergehen. Und jeder der nicht wählt, unterstützt natürlich die, die er nicht unterstützten möchte.
Ein einfaches Beispiel dazu: 9 Personen wählen eine extremistische Partei.
– Wenn 25 Personen von 100 Personen wählen gehen, hätte die extremistische Partei 36% der Stimmen.
– Wenn 50 Personen von 100 Personen wählen gehen, hätte die extremistische Partei nur noch 18 % der Stimmen.
– Wenn 75 Personen von 100 Personen wählen gehen, hätte die extremistische Partei lediglich noch 12% der Stimmen.
Und würden alle wählen gehen, sind es nur noch 9%.

Ausserdem:

Wählen zu gehen ist ein fundamentales Recht und eine wichtige Verantwortung, die jeder Bürger ernst nehmen sollte. Es ist die Gelegenheit, seine Stimme zu erheben und aktiv an der Gestaltung der Gesellschaft teilzunehmen. Durch die Wahl haben wir die Möglichkeit, unsere Meinungen und Werte auszudrücken und die Richtung zu bestimmen, in die sich unser Land entwickeln soll.
Ein Grund, warum man wählen gehen sollte, ist die Macht, die wir als Wähler haben. Jede Stimme zählt, und gerade in engen Wahlkämpfen kann eine einzige Stimme den Unterschied machen. Indem wir wählen, unterstützen wir Kandidaten und Parteien, die unsere Überzeugungen und Interessen vertreten.
Darüber hinaus ist Wählen ein Zeichen der Wertschätzung für die Demokratie. Viele Menschen in der Geschichte haben für das Recht zu wählen gekämpft, und es ist wichtig, dieses Erbe zu würdigen. Wenn wir nicht wählen, lassen wir andere für uns entscheiden und riskieren, dass unsere Anliegen ignoriert werden.
Schließlich fördert die Teilnahme an Wahlen das politische Bewusstsein und die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen. Indem wir uns informieren und wählen, tragen wir zu einer aktiven und informierten Bürgerschaft bei. Also: Demokratie wählen bei Bundestagswahl 2025!


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